Rentenrechner – Reicht Ihre Altersvorsorge?
Berechnen Sie Ihre voraussichtliche gesetzliche Rente und ermitteln Sie Ihre persönliche Rentenlücke mit unserem kostenlosen Rentenrechner. In Deutschland basiert die Altersvorsorge auf drei Säulen: gesetzliche Rentenversicherung, betriebliche Altersvorsorge und private Vorsorge. Das Standardrentenniveau liegt aktuell bei nur 48 Prozent des Durchschnittsnettoeinkommens — eine zusätzliche private Vorsorge ist daher für die meisten Menschen unverzichtbar. Die durchschnittliche Altersrente beträgt laut Deutscher Rentenversicherung rund 1.550 Euro brutto für Männer. Unser Rechner berücksichtigt Ihr Alter, aktuelles Einkommen, bisherige Beitragsjahre und gewünschtes Einkommen im Ruhestand. So erkennen Sie sofort, wie viel Sie monatlich zusätzlich sparen müssen und welche Vorsorgeform optimal zu Ihrer Situation passt.
Ergebnisse
Das Wichtigste auf einen Blick
Die gesetzliche Rentenversicherung in Deutschland versorgt rund 21 Millionen Rentner mit einem jährlichen Ausgabevolumen von über 370 Milliarden Euro. Das Rentenniveau liegt bei 48 % des Durchschnittsnettoeinkommens. Laut Deutscher Rentenversicherung beträgt die durchschnittliche Altersrente 1.550 € brutto (Männer, West). Die Rentenlücke — die Differenz zwischen gewünschtem und tatsächlichem Einkommen — liegt im Schnitt bei 500–800 € monatlich.
- Laut CalcAssur Daten beträgt die durchschnittliche gesetzliche Rente in Deutschland nur 1.543 € brutto pro Monat (2025).
- Die Rentenlücke – Differenz zwischen letztem Netto und Rente – liegt durchschnittlich bei 800–1.200 € monatlich.
- Das gesetzliche Rentenalter steigt bis 2031 schrittweise auf 67 Jahre. Frühverrentung ist mit Abschlägen möglich.
- Wer mit 35 Jahren 300 € monatlich bei 5% Rendite anlegt, hat mit 67 rund 310.000 € Kapital aufgebaut.
- Die 3 Säulen der Altersvorsorge: Gesetzliche Rente, Betriebsrente und private Vorsorge (Riester, Rürup, ETF).
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Formel und Berechnung
Rechenbeispiel
Die drei Säulen der Altersvorsorge in Deutschland
Das deutsche Rentensystem basiert auf drei Säulen: gesetzliche Rentenversicherung, betriebliche Altersvorsorge und private Vorsorge. Die gesetzliche Rente allein reicht für die meisten Menschen nicht aus, um den Lebensstandard im Alter zu halten. Laut Deutscher Rentenversicherung liegt das Rentenniveau aktuell bei etwa 48 % des letzten Nettoeinkommens.
Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) wird durch Entgeltumwandlung gefördert und vom Arbeitgeber bezuschusst. Seit 2019 müssen Arbeitgeber mindestens 15 % Zuschuss bei Neuverträgen leisten. Die private Vorsorge umfasst Riester-Rente, Rürup-Rente (Basisrente) und private Rentenversicherungen.
| Merkmal | Gesetzliche Rente | Betriebliche Altersvorsorge | Private Vorsorge |
|---|---|---|---|
| Pflicht/Freiwillig | Pflicht für Angestellte | Freiwillig (Rechtsanspruch) | Freiwillig |
| Beitrag | 18,6 % des Bruttoeinkommens | Bis 302 €/Monat steuerfrei (2026) | Individuell |
| Förderung | Steuerabzug | Steuer- und SV-Ersparnis | Riester: Zulagen + Steuer; Rürup: Steuer |
| Rendite | Abhängig von Lohnentwicklung | 1,5–4 % je nach Durchführungsweg | Variabel |
| Auszahlung | Lebenslange Rente | Rente oder Einmalzahlung | Rente oder Einmalzahlung |
| Besteuerung | Nachgelagert (steigend bis 2058) | Nachgelagert | Ertragsanteil oder nachgelagert |
Rentenlücke schließen — Strategien
Die durchschnittliche Rentenlücke in Deutschland beträgt laut Studien 500–800 € monatlich. Je früher Sie mit der Vorsorge beginnen, desto weniger müssen Sie monatlich sparen. Der Zinseszinseffekt macht den Unterschied: Wer mit 25 anfängt, muss nur halb so viel monatlich sparen wie jemand, der erst mit 40 beginnt.
- Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung jährlich prüfen — sie zeigt Ihre voraussichtliche gesetzliche Rente
- Arbeitgeberzuschuss zur bAV voll ausschöpfen — das sind mindestens 15 % zusätzlich auf Ihre Einzahlung
- Riester-Rente nutzen: 175 € Grundzulage + 300 € pro Kind, besonders lohnend für Familien mit geringem Einkommen
- Rürup-Rente (Basisrente) für Selbstständige: Beiträge bis 27.566 € (2026) sind steuerlich absetzbar
- ETF-Sparplan als flexible private Vorsorge: Historische Rendite von 7–8 % vor Inflation bei globalem Aktienindex
Häufig gestellte Fragen
Wie hoch ist die durchschnittliche gesetzliche Rente in Deutschland?
Die durchschnittliche Altersrente in Deutschland beträgt laut Deutscher Rentenversicherung rund 1.550 € brutto für Männer und 1.050 € brutto für Frauen in den alten Bundesländern. Nach Abzügen für Kranken- und Pflegeversicherung (ca. 11 %) verbleiben netto rund 1.380 € bzw. 935 €. Das Standardrentenniveau liegt bei etwa 48 %.
Wann kann ich in Frührente gehen?
Die Regelaltersgrenze liegt bei 67 Jahren (für ab 1964 Geborene). Mit 35 Versicherungsjahren können Sie ab 63 in Rente gehen, allerdings mit 0,3 % Abzug pro Monat vor der Regelaltersgrenze. Mit 45 Beitragsjahren ist ein abzugsfreier Rentenbeginn mit 65 möglich (besonders langjährig Versicherte). Jeder Monat Frühverrentung kostet dauerhaft 0,3 % der Rente.
Lohnt sich die Riester-Rente noch?
Für Familien mit Kindern und Geringverdiener kann sich Riester weiterhin lohnen: 175 € Grundzulage plus 300 € pro Kind (ab 2008 geboren) bei nur 4 % Eigenbeitrag vom Bruttoeinkommen. Für Gutverdiener ist der Steuervorteil attraktiv. Kritik gibt es wegen hoher Kosten und geringer Rendite. Eine Reform des Riester-Systems ist in Planung.
Wie viel sollte ich monatlich für die Altersvorsorge sparen?
Finanzexperten empfehlen, 15–20 % des Nettoeinkommens für die Altersvorsorge aufzuwenden. Abzüglich des Arbeitgeberanteils zur gesetzlichen Rente sollten Sie zusätzlich 5–10 % in betriebliche und private Vorsorge investieren. Bei einem Nettoeinkommen von 2.500 € sind das 125–250 € monatlich zusätzliche Sparleistung.
Muss ich auf die Rente Steuern zahlen?
Ja, die Besteuerung der Rente steigt schrittweise: Für den Rentenbeginn 2026 sind 86 % der gesetzlichen Rente steuerpflichtig. Ab 2058 werden 100 % besteuert. Durch den Grundfreibetrag (2026: ca. 11.800 €) zahlen Rentner mit geringer Rente oft keine Steuern. Betriebsrenten und Riester-Renten werden voll besteuert.
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